Was ist eine Höhere Fachschule (HF)? Vorteile für deine Karriere im Tourismus-Marketing
Du hast deinen Abschluss in der Tasche, bist voller Tatendrang und weisst eines ganz sicher: Du willst nicht jahrelang nur Theorie büffeln. Du willst etwas bewegen. Vielleicht hast du schon einmal über ein Studium nachgedacht, aber der Gedanke an trockene Hörsäle schreckt dich ab? Dann ist die Höhere Fachschule (HF) wahrscheinlich genau das, wonach du suchst.
Die HF ist der Karriere-Turbo für alle, die anpacken wollen. Sie ist das Herzstück der Schweizer Berufsbildung und darauf ausgelegt, dich fit für den Arbeitsmarkt zu machen – nicht für die Bibliothek. Hier erfährst du, warum gerade im Tourismus und Marketing kein Weg an der HF vorbeiführt und wie du an der IST den Grundstein für deinen Traumjob legst.
Themenübersicht
- Was ist eine Höhere Fachschule (HF)?
- Voraussetzungen: Dein direkter Einstieg
- Aufbau und Dauer der Ausbildung
- Studieninhalte: Tourismus & Marketing
- Maximale Praxisnähe: Lernen für den Job
- Marketing-Kompetenzen: Dein USP
- Berufsbilder: Deine Zukunft
- HF oder FH? Der Vergleich
- Anerkennung und Durchlässigkeit
- Kosten & Finanzierung
- Häufige Fragen (FAQ)
Was ist eine Höhere Fachschule (HF)?
Das Schweizer Bildungssystem ist weltweit einzigartig, kann aber auf den ersten Blick verwirrend sein. Wo steht die HF eigentlich?
Einordnung: Tertiär B, eidg. anerkannt
Die Höhere Fachschule gehört zur sogenannten Tertiärstufe B. Das heisst einfach: Es ist eine höhere Berufsbildung, die auf einer Berufslehre oder einer Matura aufbaut. Ein Abschluss an einer HF ist eidgenössisch anerkannt und geniesst bei Arbeitgebern einen exzellenten Ruf. Warum? Weil sie wissen, dass HF-Absolventen sofort einsatzbereit sind.
Fokus: Arbeitsmarktbefähigung
Im Gegensatz zu Hochschulen, die oft forschungsorientiert arbeiten, fokussiert sich die HF zu 100 % auf die Praxis. Ziel ist die Arbeitsmarktbefähigung. Du lernst genau das, was die Wirtschaft aktuell braucht. An der IST bedeutet das: Wir schauen uns nicht an, wie Tourismus in der Theorie vor 20 Jahren funktionierte, sondern wie man heute, im Zeitalter von Digitalisierung und Overtourism, erfolgreich Gäste begeistert.
Voraussetzungen: Dein direkter Einstieg
Viele denken, für ein höheres Studium braucht man zwingend eine Matura. Das ist an der HF glücklicherweise anders.
Dein EFZ genügt – keine BMS nötig!
Hier kommt der wohl grösste Vorteil der Höheren Fachschule gegenüber der Fachhochschule (FH): Du brauchst keine Berufsmaturität (BMS). Ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) reicht als Eintrittskarte völlig aus.
Alternative Zugänge und Quereinstieg
Hast du eine gymnasiale Matura, Fachmatura oder ein EFZ in einem Bereich, der nichts mit Tourismus zu tun hat? Auch dann bist du willkommen. Da dir in diesen Fällen aber die spezifische Vorerfahrung in der Branche fehlt, sammelst du Tourismuserfahrung direkt während deines Studiums. Entweder absolvierst du das integrierte Praktikum (im Vollzeit-Modell) oder sammelst Berufserfahrung im Teilzeitpensum. So stellen wir sicher, dass alle auf einem ähnlichen Level an praktischem Verständnis beginnen.
Aufbau und Dauer: So läuft es ab
Eine HF-Ausbildung ist kein Sprint, sondern ein strukturierter Lauf für deine berufliche Zukunft.
In der Regel dauert eine HF-Ausbildung drei Jahre. An der IST hast du die Wahl, was besser zu deinem Leben passt. Im Vollzeit-Modell konzentrierst du dich komplett auf das Studium und das integrierte Praktikum. Im berufsbegleitenden Modell arbeitest du parallel (mindestens 50 %) in der Branche. Beide Wege dauern bei uns 36 Monate und bieten flexible Starttermine im April und September.
Der Titel: Ein Qualitätssiegel
Vergiss den Stress einer einzigen, riesigen Abschlussprüfung am Ende. Die Ausbildung ist modular aufgebaut. Am Ende steht eine Diplomarbeit, in der du ein echtes Praxisproblem löst. Der Titel «dipl. Tourismusfachfrau/-mann HF» ist geschützt. Er signalisiert deinem zukünftigen Chef: Hier kommt jemand, der Management-Wissen hat, aber sich nicht zu schade ist, anzupacken.
Studieninhalte: Tourismus & Marketing
Was lernst du eigentlich den ganzen Tag? Spoiler: Es ist abwechslungsreich.
- Kernfächer: Du tauchst tief in die Welt des Reisens ein. Wie funktioniert ein Hotelbetrieb wirtschaftlich? Wie entwickelt man eine Destination so, dass sie nachhaltig bleibt?
- Marketing & Online-Marketing: Ohne Marketing läuft nichts. Du lernst digitales Marketing, Social Media Kampagnen und E-Commerce, um Destinationen sichtbar zu machen.
- Event & Experience: Im Eventmanagement lernst du, wie man Veranstaltungen plant, die in Erinnerung bleiben.
Maximale Praxisnähe: Lernen für den Job
“Praxisnah” schreiben viele. An der HF und speziell an der IST ist es Programm.
Statt fiktiver Fallstudien aus dem Lehrbuch bearbeitest du an der IST oft reale Aufträge. Das kann ein Marketingkonzept für eine Schweizer Bergbahn sein oder die Eventplanung für einen lokalen Tourismusverein.
Im Vollzeitstudium der IST ist zudem ein 12-monatiges Praktikum fest integriert. Das ist deine Chance, die Branche live zu erleben, Kontakte zu knüpfen und oft schon den Fuss in die Tür deines zukünftigen Arbeitgebers zu bekommen.
Marketing-Kompetenzen: Dein USP
Tourismus und Marketing verschmelzen immer mehr. Wer beides kann, gewinnt.
Hier bietet dir die IST einen unschlagbaren Vorteil, den du so kaum woanders findest: Unser “3-in-1”-Modell. Während deiner drei Jahre an der HF machst du nicht nur das Tourismus-Diplom. Wir bereiten dich integriert auch auf den eidg. Fachausweis Marketingfachleute vor (inklusive MarKom-Zulassungsprüfung). Dazu kommt noch das OSDE-Zertifikat (Tourismus-Assistent:in). Du verlässt die Schule also mit drei Abschlüssen – ein massiver Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt.
Berufsbilder: Deine Zukunft
Dein Diplom ist der Schlüssel zu vielen Türen. Viele Absolventen starten als Junior Product Manager bei Reiseveranstaltern, als Rezeptionsleiterin im Hotel, bei Tourismusorganisationen im Destination Management oder in der Event-Koordination.
Dank der starken Marketing-Ausbildung an der IST stehen dir auch Jobs wie Social Media Manager, Content Manager oder Marketing Assistant in touristischen (und nicht-touristischen) Unternehmen offen. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung ist der Weg frei für Führungspositionen wie Kurdirektorin oder Head of Marketing.
HF oder FH? Der Vergleich
Du bist unsicher, ob die praxisorientierte HF oder die akademische Fachhochschule (FH) besser zu dir passt? Das hängt stark von deinem Lerntyp und deinen Karrierezielen ab.
Während die FH oft theorie- und forschungsorientierter ist und meist eine Berufsmaturität voraussetzt, punktet die HF mit direkter Arbeitsmarktbefähigung und dem Zugang via EFZ.
Anerkennung und Durchlässigkeit
Keine Sorge, dein HF-Diplom ist kein “Papierli”. Es ist ein offiziell anerkannter Tertiär-Abschluss.
Und wenn du später doch noch akademische Luft schnuppern willst? Kein Problem. Dank Kooperationen mit Schweizer Partnerhochschulen ist über eine ‘Tourism Summer School’ sogar ein Direkteinstieg ins höhere Semester eines Bachelors möglich. Du verbaust dir also nichts, sondern hältst dir alle Wege offen.
Kosten & Finanzierung
Qualität hat ihren Preis, aber sie ist finanzierbar. Die Kantone unterstützen HF-Studierende massiv finanziell. Dank dieser Beiträge (HFSV) sinken deine Studiengebühren deutlich. An der IST liegen die Nettokosten für dich bei ca. CHF 21’400.– (Vollzeit) bzw. CHF 20’990.– (Teilzeit) – und zwar für die gesamten drei Jahre Ausbildung, inklusive Prüfungsgebühren und Lehrmittel.
Fazit: Dein Weg, wenn du etwas bewegen willst
Die Höhere Fachschule ist der perfekte Weg für dich, wenn du Ambitionen hast, aber bodenständig bleiben willst. Du bekommst Führungswissen, ohne den Bezug zur Basis zu verlieren. Du sparst dir den Umweg über die Berufsmatura und startest schneller durch. Vor allem aber lernst du Dinge, die du morgen im Job wirklich anwenden kannst.
Ein anerkannter Abschluss mit maximalem Praxisbezug. Erfahre alles über deine Möglichkeiten an einer Höheren Fachschule.
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Häufige Fragen (FAQ)

