Kaufleute EFZ Branche Reisen: Deine Eintrittskarte in die Welt

Die KV-Lehre in der Branche Reisen verbindet Business-Know-how mit Fernweh und öffnet dir Türen in eine vielseitige Berufswelt. Du arbeitest mit professionellen Buchungssystemen, erstellst Offerten, wickelst Buchungen und Rechnungen ab. Kein Tag ist wie der andere, weil kein Reisewunsch wie der andere ist.

Als Kauffrau oder Kaufmann EFZ in der Branche Reisen packst du nicht jeden Morgen deinen Koffer. Aber du arbeitest jeden Tag daran, dass andere Menschen genau das erleben. Du machst Reiseträume möglich, du berätst, organisierst und sorgst dafür, dass alles reibungslos läuft. Dein Alltag in einem Reisebüro, bei einem Reiseveranstalter oder Geschäftsreisenanbieter verlangt Gespür für Menschen, ein Auge fürs Detail und die Lust, dich mit Destinationen weltweit auseinanderzusetzen. Reisen ist nicht dein Hobby, sondern dein Beruf.

Junge Reisekauffrau berät Kunden im modernen Reisebüro

Die Realität und das Setup: So funktioniert die KV-Lehre in der Schweiz

Das duale System in 30 Sekunden

Die Schweizer Berufsbildung funktioniert nach einem bewährten Prinzip: Du lernst nicht nur in der Schule, sondern auch im echten Berufsalltag. Drei Lernorte greifen ineinander. Der Lehrbetrieb, die Berufsschule und die überbetrieblichen Kurse, kurz üK. Zusammen machen sie dich in drei Jahren fit für die Arbeitswelt. Theorie und Praxis gehen Hand in Hand, vom ersten Tag an.

Lernort Lehrbetrieb: Hier wird aus Interesse echte Berufspraxis

Dein Lehrbetrieb ist der Ort, an dem du den grössten Teil deiner Ausbildung verbringst. Im Büro übernimmst du von Anfang an echte Aufgaben. Du berätst Kund:innen, bearbeitest Buchungen, erstellst Rechnungen und arbeitest mit digitalen Reservationssystemen. Hier lernst du, was es heisst, professionell zu arbeiten und Verantwortung zu tragen. Deine Berufsbildenden begleiten dich dabei und sorgen dafür, dass du Schritt für Schritt sicherer wirst.

Lernort Berufsschule: Hier kommen die Business-Basics dazu

An der Berufsschule holst du dir das kaufmännische Fundament. Du lernst alles rund um Wirtschaft, Recht und Gesellschaft, was du für deinen Berufsalltag brauchst. Dazu kommen Kompetenzen in Kommunikation und Projektarbeit, die dich nicht nur im Job, sondern im ganzen Leben weiterbringen.

Fremdsprachen, die dich weiterbringen

In der Reisebranche sind Sprachen dein Kapital. Englisch ist für alle Lernenden Pflicht und begleitet dich durch die gesamte Ausbildung. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, eine zweite Fremdsprache wie Französisch im Wahlpflichtbereich zu belegen. Falls du die Berufsmaturität anstrebst, ist die zweite Fremdsprache sogar obligatorisch. Jede Sprache, die du sprichst, öffnet dir neue Märkte und neue Möglichkeiten.

Lernort üK: Vertiefte Branchen-Kompetenz für angehende Reiseprofis

Die überbetrieblichen Kurse sind das dritte Puzzleteil. In 16 Kurstagen, verteilt über deine dreijährige Lehre, tauchst du tief in die Reisebranche ein. Die üKs sind die Brücke zwischen dem, was du in der Schule lernst, und dem, was du im Lehrbetrieb anwendest. Hier geht es nicht um allgemeine Theorie, sondern um branchenspezifisches Wissen, das du sofort in der Praxis einsetzen kannst.

Die IST Connection: Dort passiert die Tourismus-Kompetenz in den üK

Warum die üK KV Reisen an der IST stattfinden

Die IST Höhere Fachschule für Tourismus ist der schweizweite Partner des Schweizer Reise-Verbands (SRV) für die überbetrieblichen Kurse in der Branche Reisen. Wenn du deine üKs besuchst, lernst du an einer Institution, die seit Jahren nichts anderes tut, als Tourismusprofis auszubilden. Du bist nicht irgendwo. Du bist genau dort, wo die Reisebranche zu Hause ist.

Was du in den üK KV Reisen konkret erlebst

In den üKs an der IST wird es konkret. Du erarbeitest dir Wissen über branchenspezifische Themen, lernst professionelle Buchungsprozesse in echten Reservationssystemen und bekommst die rechtlichen Grundlagen vermittelt, zum Beispiel rund um das Pauschalreisegesetz. Praxisnahes Arbeiten bereitet dich auf reale Situationen im Berufsalltag vor. Für die Organisation und Kursadministration nutzen Lernende und Berufsbildende die Portale „time2learn” und „OpenOlat”, über die alle wichtigen Infos zentral verfügbar sind.

So holst du das Maximum aus den üK heraus

Komm vorbereitet. Stell Fragen. Nutze jede Gelegenheit, dein Wissen zu vertiefen. Die 16 Kurstage sind intensiv, also mach das Beste daraus. Bring Beispiele aus deinem Lehrbetrieb mit und verknüpfe das, was du in den üK lernst, direkt mit deinem Arbeitsalltag. So wird jeder Kurstag zu einem echten Fortschritt. Die Vor- und Nachbereitungsaufträge im üK unterstützen dich auf der Reise zum Reiseprofi.

Studierende im üK-Seminarraum an der IST mit Schweizer Bergpanorama

Die Zukunft: Dein EFZ als Basis für den nächsten Karriereschritt

Warum nach dem EFZ nicht Schluss ist

Dein EFZ ist nicht das Ziel. Es ist der Start. Mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis in der Tasche stehen dir zahlreiche Wege offen. Du kannst direkt in die Reisebranche einsteigen, dich spezialisieren oder weiter studieren.

Der logische nächste Schritt: HF an der IST

Das Studium zur dipl. Tourismusfachfrau / zum dipl. Tourismusfachmann HF an der IST ist der logische nächste Schritt nach dem EFZ. Hier kommt dein grösster Vorteil: Das Voll- oder Teilzeitstudium an einer HF beinhaltet normalerweise ein 12-monatiges Pflichtpraktikum im zweiten Jahr. Mit einem abgeschlossenen KV EFZ in der Branche Reisen wird dir deine dreijährige Lehrzeit als Berufserfahrung angerechnet. Ein direkter, beschleunigter Weg zum Management-Abschluss, den du dir mit deiner Lehre verdient hast.

Weitere Optionen nach dem EFZ, falls du breiter planen willst

Die HF ist nicht der einzige Weg. Mit dem EFZ und der Berufsmaturität steht dir auch der Zugang zu Fachhochschulen offen. Du kannst dich in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Eventmanagement oder Marketing weiterbilden. Oder du sammelst erst Berufserfahrung, arbeitest im Ausland und kommst mit einer noch klareren Vision zurück. Dein EFZ ist ein solides Fundament, egal wohin dich dein Weg führt.

Junge Berufsfrau am Schweizer Bahnhof mit Alpenpanorama bei Sonnenaufgang

Dein nächster Schritt: Mach aus „Ich liebe Reisen” einen Plan

Checkliste für deinen Start in KV Reisen

Du bist bereit? Dann los. Informiere dich über offene Lehrstellen in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern in deiner Region. Besuche Berufsinfo-Veranstaltungen und Schnuppertage, um den Arbeitsalltag live zu erleben. Prüfe, ob die Berufsmaturität für dich in Frage kommt, denn sie eröffnet dir zusätzliche Studienwege. Arbeite an deinen Sprachkenntnissen, vor allem in Englisch und Französisch. Sprich mit Menschen, die bereits in der Branche arbeiten. Ihre Erfahrungen sind Gold wert.

Lerne die IST kennen

Die IST begleitet dich schon während deiner Lehre in den üKs und steht dir danach als Partner für dein HF-Studium zur Seite. Informiere dich jetzt über die Angebote, besuche einen Infoanlass und entdecke, wie du aus deiner Leidenschaft für Reisen eine Karriere im Tourismus machst. Dein Abenteuer beginnt hier.

Überbetriebliche Kurse KV Reisen

Die üK an der IST vermitteln dir in 16 Kurstagen branchenspezifisches Wissen, Buchungsprozesse und rechtliche Grundlagen für deinen Berufsalltag in der Reisebranche.

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Dipl. Tourismusfachfrau/-mann HF

Der logische nächste Schritt nach dem EFZ: Das HF-Studium an der IST mit Doppelqualifikation und eidg. Fachausweis Marketing bringt dich ins Tourismus-Management.

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Fachausbildung Travel Advisor

Du willst dich als Reiseprofi spezialisieren? Die SRV-anerkannte Fachausbildung macht dich zur qualifizierten Ansprechperson für individuelle Reiseberatung.

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Häufig gestellte Fragen

In 16 Kurstagen über drei Jahre vertiefst Du branchenspezifisches Wissen: professionelle Buchungsprozesse in echten Reservationssystemen, das Pauschalreisegesetz und praxisnahe Fallbeispiele aus dem Reisealltag. Die üKs finden an der IST Höhere Fachschule für Tourismus statt, dem schweizweiten Partner des Schweizer Reise-Verbands (SRV).

Ja. Mit dem abgeschlossenen KV EFZ Branche Reisen wird Dir Deine dreijährige Lehrzeit als Berufserfahrung an der IST angerechnet. Das bedeutet: Du kannst das Pflichtpraktikum im HF-Studium überspringen und hast so einen beschleunigten Weg zum Diplom als Tourismusfachfrau/-mann HF.

Englisch ist für alle Lernenden Pflicht und begleitet Dich durch die gesamte Ausbildung. Zusätzlich kannst Du eine zweite Fremdsprache wie Französisch im Wahlpflichtbereich belegen. Strebst Du die Berufsmaturität an, ist die zweite Fremdsprache obligatorisch. Jede Sprache öffnet Dir neue Märkte.

Dein EFZ ist der Start, nicht das Ziel. Du kannst direkt im Reisebüro oder bei einem Reiseveranstalter einsteigen, Dich über ein HF-Studium zur Führungskraft weiterbilden oder mit der Berufsmaturität an eine Fachhochschule wechseln. Auch Berufserfahrung im Ausland ist eine Option, die Deine Karriere stärkt.

Offene Lehrstellen findest Du bei Reisebüros, Reiseveranstaltern und Geschäftsreiseanbietern in Deiner Region. Besuche Berufsinfo-Veranstaltungen und Schnuppertage, um den Arbeitsalltag live zu erleben. Die IST informiert Dich gerne über Angebote und den Einstieg in die Branche.


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